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Schiffsmodell der schwedischen WASA von 1628
Die WASA war eines der
großen Kriegsschiffe, die König Gustav II. Adolf von Schweden bauen ließ, um die
Interessen seines Landes in Europa stärker durchzusetzen. In den Jahren 1625 -
1627 hatte Schweden zwölf größere Kriegsschiffe in Stürmen und in einem Gefecht
mit der polnischen Flotte verloren. Deshalb wurde die Fertigstellung des neuen
Schiffs sehnlichst erwartet.
Die WASA, deren Jungfernfahrt am 10. August 1628 bei schönem Wetter mit Pomp und
Feierlichkeit inszeniert wurde, sank im Hafen von Stockholm nach nur 1300 m
Fahrtstrecke. Eine stärkere Bö reichte, um das instabile Schiff kentern zu
lassen.
In der Abhandlung von Curt Borgenstam und Anders Sandström "Why VASA Capsized"
(AB Grafisk Press, Stockholm 1995, ISBN 91-85268-60-7) werden nach einer genauen
Untersuchung des Wracks und der historischen Archive die Gründe
zusammengestellt:
1. Es gab zu viele Designänderungen während des Baus - Beginn wahrscheinlich als "kleines"
Schiff, Endausbau inclusive der Artillerie als "großes" Schiff mit zwei
Geschützdecks. Ursprünglich war nur ein geschlossenes Geschützdeck geplant.
2. Der Schiffsbaumeister Henrik Hybertsson wurde ein Jahr vor Vollendung des
Baus schwer krank und starb schließlich. Während der Krankheit hatte er die
Aufsicht über das Projekt seinem Assistenten Hein Jacobsson übertragen müssen.
In der Folge war die Projektführung auf Seiten der Schiffsbauer sehr schwach.
Jacobsson wurde nicht einmal informiert, als ein Stabilitätstest in Gegenwart
des Admirals Klas Fleming zeigte, daß das Schiff instabil war.
3. Es wurde viel zuwenig Ballast (etwa nur die Hälfte des erforderlichen
Gewichts, wie sich bei der Untersuchung des Wracks zeigte) in das Schiff
eingebracht. Das geschah auf Anordnung von Admiral Klas Fleming, unter anderem
weil sonst die untere Geschützreihe zu nahe an die Wasserlinie gekommen wäre und
die militärische Nutzbarkeit des Schiffs gelitten hätte.
Das Modell
der WASA: Hier sind
verschiedene Gesamt-
und Detailansichten (24
Bilder mit insgesamt 1 MB) des Schiffsmodells. Wenn Sie auf ein einzelnes Bild klicken, sehen
Sie dieses Bild in einer großen Auflösung. Wenn Sie als Browser MS
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Das meisterhaft ausgeführte, sehr detailliert gearbeitete Schiffsmodell läßt die Eleganz der Rumpfform und die umfangreiche Takelage
der WASA gut zur Geltung kommen.
Das Modell im Maßstab 1 : 75 hat
eine Länge von 94 cm, eine Breite von 33
cm und eine Höhe von 72 cm. Das Modell
steht nicht zum Verkauf. Es ist das Lieblingschiff meiner Frau.
Die Bergung
der WASA: 1961 wurden der intakt gebliebene Rumpf der WASA und viele Wrackteile wieder
gehoben.
Auf eigenem Kiel schwimmend wurde die WASA von einem Schlepper in ein
Trockendock gezogen. Nach der Bergung wurde das Schiff in jahrelanger Arbeit restauriert und
ist heute im WASA-Museum
Vasamuseet - Museet in Stockholm
zu besichtigen. Eine beeindruckende Ausstellung, mit vielen Details aus dem Leben an
Bord in jener Zeit und einem Film über die Bergung des Wracks und die
Restaurationsarbeiten.

Die Masten der
gehobenen WASA sind bis zum unteren Mars restauriert. Links in der Museumshalle sieht man ein 7 m langes Modell im Maßstab 1
: 10 mit Besegelung.

Die Heckverzierung
Übrigens, als wir im letzten Sommer beim Segeln auf dem Ijsselmeer nach
einem guten Essen aus einem Restaurant in Hindeloopen kamen, da glaubten wir die Wasa zu sehen ....
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