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Die gedeckte Korvette ELISABETH von 1869Der Korvette ELISABETH in der kaiserlich-deutschen MarineDie gedeckte Korvette ELISABETH war eines der ersten Schiffe der kaiserlich-deutschen Marine mit Schraubenantrieb. Sie war nach der Arcona, Gazelle, Hertha und Vineta das letzte ganz aus Holz gebaute Kriegsschiff, mit einer aus heutiger Sicht gesehen nur schwachen Maschine von 2240 PS und 1,33 atü Dampfdruck im Kessel. Die Korvette wurde 1866 - 1868 auf der königlichen Werft in Danzig gebaut und 1869 in Dienst gestellt. Den Namen ELISABETH erhielt das Schiff von der Gemahlin König Friedrich Wilhelm des IV. von Preussen. Der Bau kam nur langsam voran. Der Stapellauf erfolgte noch unter der Flagge des Norddeutschen Bundes. Mit ihrer Rumpfform, der Besegelung und der vom Stettiner Bildhauer Pitschmann geschaffenen Galionsfigur, einer Nachbildung der Taufpatin, galt sie als eines der schönsten auf einer deutschen Werft gebauten Kriegsschiffe. Der geringe Kohlevorrat und die begrenzten Möglichkeiten zur
Brennstoffergänzung, besonders beim Besuch der Kolonien zwangen zur sparsamsten
Benutzung der Maschine. Unter Segeln, bei eingezogener Schraube und abgesenktem
Schornstein, erreichte sie eine Geschwindigkeit von 14 Knoten. Unter Dampf bei
günstigen Bedingungen brachte es die Elisabeth aus 12 Knoten. Die Besatzung betrug 380 Mann. Die Segelfläche war mit 2653 m² berechnet. Zum Schutz gegen Bohrwürmer wurde das Holzschiff
bis zur Wasserlinie mit Kupfer beschlagen. Das Schiffsmodell der ELISABETH, Beschreibung, Fotos und MaßeHier finden Sie Fotos des Schiffsmodells mit verschiedenen Gesamt- und Detailansichten (28 Bilder mit insgesamt 990 kB). Wenn Sie auf ein einzelnes Bild klicken, sehen Sie dieses Bild in einer großen Auflösung. Wenn Sie als Browser MS Internet Explorer, Firefox oder Netscape Navigator nutzen, drücken Sie F11 um die Funktionsleisten zu minimieren und eine größere Bildfläche zu haben. Das in drei Jahren bzw. 4200 Stunden Bauzeit sehr aufwendig gearbeitete Schiffsmodell im Maßstab 1 : 70 wurde zum Teil nach den
Originalplänen aus dem Deutschen Museum in München erstellt. Das Schiff ist in
seiner Bauweise von Elfenbein (die weißen Streifen an Backbord und Steuerbord,
die Fenster, die Heckverzierungen und das Galion) und Ebenholz auf einem Spiegel
stehend wohl einmalig. Die Mastringe und Beschläge an den Marsen sind aus
Silberblech gefertigt. Die Galionsfigur wurde nach dem Original von einer
Holzbildhauermeisterin aus einem Block von Mammutelfenbein geschnitzt. Dieses Modell ist bereits verkauft. Es ist hier in der Galerie der Ehemaligen aufgeführt, um Modell-Liebhabern oder historisch Interessierten die Möglichkeit zu geben, sich über das Schiff zu informieren. |
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